Mehr als 80 Gemeinden in Hamburg und Umgebung laden am Abend des 12. September zum gemeinsamen Kulturfest ein. Das diesjährige Motto der Nacht der Kirchen lautet „Wundern gibt es immer wieder“ und bezieht sich auf die Bibelworte: „Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke.“ (Psalm 139,14)

Auch die Kirchengemeinde Stellingen öffnet ihre Türen und den Friedhof für Gäste. Das Friedhofsteam und viele Ehrenamtliche haben Orte vorbereitet, die zum Staunen, Verweilen, Nachdenken und Wohlfühlen einladen. Rund 400 Feuerschalen und viele Lichter werden Wege und Plätze auf dem Friedhof erhellen.

Programm-Übersicht

18:30 Uhr Auftakt und Andacht in der Stellinger Kirche

„Sehr schöner Menschen.“ – „Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin.“ (Psalm 139,14)
Zum Auftakt feiern wir eine kurze Andacht. Dazu erklingt wunderbare Musik von „Farvenspeel“.

Mitmachangebote ab 19:30 Uhr

Alle Stationen können im Laufe des Abends jederzeit und in beliebiger
Reihenfolge besucht werden.

Infostand – Das Wunder  der Begegnung

„Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ (Matthäus 18,20) Auf dem Vorplatz der Kirche erhalten alle Gäste eine Kerze, einen Papierstern und einen Stein. Alles kann im Laufe des Abends an den verschiedenen Stationen kreativ genutzt werden.

Grillstand & Café: Das Wunder  des Teilens .
„Sie aßen alle und wurden satt.“  (Matthäus 14,20) Wo Menschen miteinander essen, reden und teilen, geschieht auch heute ein kleines Wunder der Gemeinschaft. Ein Grillstand und das Café „Pastorale“ laden mit Würstchen, Salaten und diversen  Getränken zu einer stärkenden Pause ein.

Station bei den anonymen Gräbern: Das Wunder der Hoffnung .

„Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.“ (1. Petrus 5,7)
Hier kann ein Stein abgelegt werden,  für alles, was uns belastet und schwer ist. Bei Gott ist es gut aufgehoben.

Kapelle: Das Wunder der Dankbarkeit .

„Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.“  (Psalm 103,2)
In der Kapelle laden Kerzen zum stillen Gebet und zur Dankbarkeit für die guten Dinge unseres Lebens ein.

Trauerbuche: Das Wunder  des Glaubens.

„Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn … wird euch nichts unmöglich sein.“ (Matthäus 17,20)
Am mächtigen Stamm unserer Trauerbuche laden Tische und Bänke zum Verweilen ein. Auf Papiersterne können persönliche Glaubensfragen, Wünsche und Gebete geschrieben und in das beleuchtete Blätterdach gehängt werden.

Zuhörbank: Das Wunder des  Gehörtwerdens

„Fehlt euch etwas, wohlan, schüttet eure Herzen vor Gott aus, klaget’s nur frei; berget ihm nichts, es sei, was es wolle. Er hört’s gern, will auch helfen und raten. Scheuet euch nicht vor ihm und denket nicht, es sei zu groß oder zu viel.“
So sagt es Martin Luther. Auf der Zuhörbank bei den neu gestalteten Baumgräbern zwischen Kapelle und Trauerbuche kannst du reden, schweigen, klagen, bitten, lachen und einfach mal jemanden zum Zuhören finden.

21 Uhr: Abschluss am Diakonissenfeld

Alten Eichen: Das Wunder des Segens „Der HERR segne dich und behüte dich.“
(4. Mose 6,24)

Am „Ort der Erinnerung und des Vergebens“ auf dem Diakonissenfeld Alten Eichen sind alle Gäste zu einem abendlichen Mahl bei Wein, Wasser und Laugengebäck eingeladen. Eine kurze Andacht mit Liedern, Texten und einem Segen beschließt den Abend.

Nacht des Friedhofs – 12. September 2026